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LLM-Sichtbarkeit messen: So prüfen Sie, wie sichtbar Ihre Marke in KI-Antworten ist
· Lucas Würms, Gründer GrowResonance
Kurz gesagt: LLM-Sichtbarkeit misst man, indem man die Fragen, die potenzielle Kunden einer KI stellen würden, regelmäßig gegen ChatGPT, Claude und Perplexity abfragt und auswertet, ob die eigene Marke genannt wird. Die Kernmetrik: Anteil der Antworten mit Marken-Nennung, ergänzt um Position und Sentiment.
Für Google gibt es seit Jahrzehnten Rank-Tracker. Für die KI-Suche fehlt vielen Marketing-Teams im Mittelstand ein vergleichbares Werkzeug — dabei ist die Frage dieselbe: Findet uns unsere Zielgruppe? Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie KI-Sichtbarkeit systematisch messen, manuell oder automatisiert.
Schritt 1: Die richtigen Prompts definieren
Grundlage der Messung sind Prompts — die Fragen, die Ihre Zielgruppe realistisch in eine KI eintippt. Nicht Ihr Markenname, sondern Kategorie-Fragen: „Welche Software eignet sich für X?“, „Wer sind gute Anbieter für Y in Deutschland?“, „Wie löse ich Problem Z?“. Sinnvoll sind 20 bis 100 solcher Fragen, die Kaufabsicht, Vergleiche und Informationssuche abdecken.
Schritt 2: Mehrere Modelle abfragen — wiederholt
KI-Antworten sind nicht deterministisch: dieselbe Frage kann unterschiedlich beantwortet werden. Eine einzelne Abfrage ist deshalb nur eine Momentaufnahme. Belastbar wird die Messung durch Wiederholung (mehrere Durchläufe pro Frage) und Breite (mehrere Modelle — mindestens ChatGPT, Claude und Perplexity, ergänzend Gemini und Google AI Overviews).
Schritt 3: Nennungen auswerten
- Visibility-Score: In wie viel Prozent der Antworten wird Ihre Marke genannt?
- Position: An welcher Stelle der Antwort taucht Ihre Marke auf — als erste Empfehlung oder als Randnotiz?
- Sentiment: Wie spricht die KI über Ihre Marke — empfehlend, neutral oder kritisch?
- Wettbewerbsvergleich: Welche Konkurrenten werden bei denselben Fragen genannt, und wie oft?
- Quellen: Auf welche Domains stützen sich die Antworten? Dort entscheidet sich, wer zitiert wird.
Schritt 4: Trend statt Momentaufnahme
Der eigentliche Wert entsteht über Zeit: Erst ein wöchentlicher Verlauf zeigt, ob Maßnahmen wirken, ob ein Wettbewerber aufholt oder ob ein Modell Ihre Marke plötzlich anders bewertet. Manuell ist das ab einer Handvoll Prompts kaum leistbar — bei 50 Prompts, 3 Modellen und mehreren Wiederholungen kommen pro Woche schnell mehrere hundert Abfragen zusammen.
GrowResonance automatisiert genau diesen Prozess: wöchentliche (oder tägliche) Abfragen über bis zu 5 KI-Modelle, Visibility-Score, Position, Sentiment, Wettbewerbsvergleich und Quellen-Analyse — mit Trend-Verlauf und teilbaren Reports. Den ersten Eindruck liefert der kostenlose KI-Sichtbarkeits-Check ohne Registrierung.
Häufige Fragen
Wie viele Prompts brauche ich für eine belastbare Messung?
Als Faustregel: mindestens 20 bis 30 Fragen, die verschiedene Suchintentionen abdecken (Kategorie-Empfehlungen, Vergleiche, Problemlösungen). Größere Marken mit mehreren Produktlinien arbeiten mit 75 bis 100 Prompts.Wie oft sollte ich die KI-Sichtbarkeit messen?
Wöchentlich ist für die meisten Marken der richtige Rhythmus: häufig genug, um Veränderungen und Wettbewerber-Bewegungen zu erkennen, selten genug, um echte Trends von Rauschen zu unterscheiden. In dynamischen Märkten kann tägliches Tracking sinnvoll sein.Kann ich die KI-Sichtbarkeit auch kostenlos prüfen?
Ja. Der GrowResonance KI-Sichtbarkeits-Check unter /check prüft ohne Registrierung, ob ChatGPT, Claude und Perplexity Ihre Domain erwähnen — als Momentaufnahme. Für Trend, Wettbewerbsvergleich und Quellen-Analyse braucht es kontinuierliches Tracking.